Bau- und Raumplanungskommission spricht sich für Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann aus

Bau- und Raumplanungskommission spricht sich für Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann aus

Die Bau- und Raumplanungskommission beantragt dem Grossen Rat mit 11 Stimmen bei 1 Enthaltung Zustimmung zum Neubauprojekt für das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt. Auch die mitberichtende Bildungs- und Kulturkommission stellt sich mehrheitlich hinter die Vorlage. Sowohl das Staatsarchiv wie das Naturhistorische Museum sind dringend auf neue Räumlichkeiten angewiesen. Aus Sicht der BRK bildet der am Vogesenplatz im Quartier St. Johann geplante Kultur- und Sammlungsbau eine gewinnbringende Lösung.

Das Naturhistorische Museum an der Augustinergasse und das Staatsarchiv an der Martinsgasse sind in aus konservatorischer Sicht teilweise hochgradig sanierungsbedürftigen Liegenschaften untergebracht. Mit einem Neubauprojekt möchte der Regierungsrat diese infrastrukturellen Probleme beheben und für die fachgerechte Konservierung der Kulturgüter die notwendige Sicherheit schaffen. An ihren bisherigen Standorten verfügen die beiden Institutionen über keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) ist nach eingehender Beratung des regierungsrätlichen Ratschlags zum Schluss gelangt, dass die Vorlage planerisch und städtebaulich überzeugt. Die Regierung prüfte insgesamt 13 Standorte auf Stadtgebiet, der Standort am Vogesenplatz im Quartier St. Johann erwies sich schliesslich als am besten geeignet. Der Grosse Rat stimmte im Jahr 2013 der Ausgabenbewilligung für die Projektierung eines Neubaus an diesem Standort zu.

Bau- und Raumplanungskommission spricht sich für Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann aus

Die Bau- und Raumplanungskommission beantragt dem Grossen Rat mit 11 Stimmen bei 1 Enthaltung Zustimmung zum Neubauprojekt für das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt. Auch die mitberichtende Bildungs- und Kulturkommission stellt sich mehrheitlich hinter die Vorlage. Sowohl das Staatsarchiv wie das Naturhistorische Museum sind dringend auf neue Räumlichkeiten angewiesen. Aus Sicht der BRK bildet der am Vogesenplatz im Quartier St. Johann geplante Kultur- und Sammlungsbau eine gewinnbringende Lösung.

Das Naturhistorische Museum an der Augustinergasse und das Staatsarchiv an der Martinsgasse sind in aus konservatorischer Sicht teilweise hochgradig sanierungsbedürftigen Liegenschaften untergebracht. Mit einem Neubauprojekt möchte der Regierungsrat diese infrastrukturellen Probleme beheben und für die fachgerechte Konservierung der Kulturgüter die notwendige Sicherheit schaffen. An ihren bisherigen Standorten verfügen die beiden Institutionen über keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) ist nach eingehender Beratung des regierungsrätlichen Ratschlags zum Schluss gelangt, dass die Vorlage planerisch und städtebaulich überzeugt. Die Regierung prüfte insgesamt 13 Standorte auf Stadtgebiet, der Standort am Vogesenplatz im Quartier St. Johann erwies sich schliesslich als am besten geeignet. Der Grosse Rat stimmte im Jahr 2013 der Ausgabenbewilligung für die Projektierung eines Neubaus an diesem Standort zu.

Das neue Kulturgebäude leistet einen wichtigen Beitrag an die Lebensqualität im Quartier St. Johann und dem angrenzenden, zukünftigen Stadtquartier VoltaNord. Zugleich ist der neue Standort mit seiner unmittelbaren Nähe zur S-Bahn und Tram-Station Bahnhof St. Johann besser zu erreichen als der bisherige Standort des Naturhistorischen Museums an der Augustinergasse. Im geplanten Neubau können das Staatsarchiv und das Naturhistorische Museum von baulichen, betrieblichen und inhaltlichen Synergien profitieren.

Der Auszug des Naturhistorischen Museums aus dem vom Architekten Melchior Berri errichteten klassizistischen Baudenkmal an der Augustinergasse ermöglicht die Sanierung dieses Gebäudes. Danach soll das Antikenmuseum Basel in den Berri-Bau einziehen. Dieser vom Regierungsrat favorisierte Lösungsansatz stösst bei der BRK auf Zustimmung.

Kontrovers diskutierte die BRK die beantragte Bausumme über 214 Mio. Franken. Die eingehende Prüfung und Diskussion des regierungsrätlichen Ratschlags ergab, dass sich eine namhafte Reduktion dieser Bausumme als nicht realistisch erweist. Die Notwendigkeit und der Nutzen des Neubaus sind aus Sicht der BRK unbestritten. Ein gewichtiger Kritikpunkt der Kommission bildet in diesem Zusammenhang die kantonale Finanzplanung für die Basler Museen und die Basler Kultur. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass bei weiteren Basler Museen Sanierungsmassnahmen erforderlich werden. Die BRK erachtete es deshalb als zwingend notwendig, dass das Präsidialdepartement Lösungen für die bestehende Grundproblematik aufzeigt, und der Kanton in Zukunft kulturpolitische Schwerpunkte setzt.

Mitbericht der Bildungs- und Kulturkommission

Die mitberichtende Bildungs- und Kulturkommission (BKK) hat der BRK mit 8 Stimmen gegen 3 Stimmen bei 1 Enthaltung Antrag auf Zustimmung zur Beschlussvorlage empfohlen. Grossmehrheitlich ist die BKK der Ansicht, dass keine stichhaltigen Argumente gegen das Projekt sprechen. Das Naturhistorische Museum und das Staatsarchiv können in den bestehenden Gebäuden ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Die vertiefte Kostenanalyse, welche die BKK eingefordert und erhalten hat, spricht in allen Zahlen für einen gemeinsamen Standort. Die Ausgaben für Bau und Betrieb sind transparent hergeleitet und plausibilisiert. Sie ergeben sich aus dem Vorprojekt und den gesetzlichen Anforderungen. Die Kommissionsminderheit dagegen bemängelt Leistungsausbau und Mehrkosten im Vergleich zum Vorprojekt. Sie spricht sich für eine Rückweisung der Vorlage aus mit dem Auftrag, ein Projekt vorzulegen, welches den 2013 geäusserten politischen Willen des Grossen Rats einhalten soll.