Unterstützung für die Quartierarbeit im Kanton Basel-Stadt

Medienmitteilung des Regierungsrates vom 12.11.2019

Die fünfzehn Quartiertreffpunkte, die zwei Stadtteilsekretariate und die Quartierkoordination sollen weiterhin vom Kanton unterstützt werden. Für die Staatsbeitragsperiode 2020 bis 2023 hat der Regierungsrat eine entsprechende Vorlage an den Grossen Rat verabschiedet. Die 18 Quartierorganisationen schaffen die Voraussetzung für eine umfassende Quartierarbeit und eine damit verbundene möglichst hohe Lebensqualität.

Auf der Grundlage des Konzepts Quartiertreffpunkte Basel-Stadt  beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat, in den Jahren 2020 bis 2023 15 Trägerschaften für den Betrieb je eines Quartiertreffpunktes Staatsbeiträge in der Höhe von jährlich 1,412 Millionen Franken (gesamthaft 5,648 Millionen Franken) auszurichten. Die Quartiertreffpunkte sind Orte der Begegnung und des Austausches. Sie bieten der Quartierbewohnerschaft vielfältige Aktivitäten und Beratungsangebote sowie Unterstützung für den Alltag und helfen bei der Umsetzung eigener Ideen.

Der Verein Familienzentrum Gundeli, der Elternverein MaKly, der Sozialverein St. Johannes (Betrieb der Kontaktstelle Eltern und Kinder St. Johann) und der Verein Treffpunkt Breite sollen gemäss der Vorlage an den Grossen Rat für zusätzliche Leistungen im Frühbereich in den Jahren 2020 bis 2023 mit gesamthaft jährlich 180’000 Franken (insgesamt 720’000 Franken) unterstützt werden.

Auf der Grundlage des Konzepts Stadtteilsekretariate Basel  beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat, den drei Trägervereinen Stadtteilsekretariat Kleinbasel, Stadtteilsekretariat Basel-West und Quartierkoordination Gundeldingen in den Jahren 2020 bis 2023 Unterstützungsbeiträge von gesamthaft jährlich 360’000 Franken (gesamthaft 1,44 Millionen Franken) zu bewilligen. Diese drei Trägervereine sind Ansprechstelle bei Anliegen zur Mitwirkung (§ 55 Kantonsverfassung) und beziehen die interessierte Bevölkerung mittels unterschiedlicher Formate in die Entwicklungen der Stadt Basel ein.

Im Weiteren beinhaltet die Vorlage auch einen Antrag an den Grossen Rat, für projektbezogene Leistungen der Quartiertreffpunkte, Stadtteilsekretariate und Quartierkoordinationen in den Jahren 2020 bis 2023 eine Rahmenausgabe in der Höhe von jährlich 100‘000 Franken (gesamthaft 400‘000 Franken) zu bewilligen.

Die 18 Quartierorganisationen nutzen die aus ihrer Arbeit resultierenden Synergien und bilden damit die Voraussetzung für eine umfassende Quartierarbeit. Diese hat zum Ziel, zusammen mit den Bewohnenden die Lebensbedingungen und dadurch die Lebensqualität im Wohnumfeld zu verbessern und zu erhalten.