Neubau Naturhistorisches Museum Basel und Staatsarchiv Basel

Hintergrund

Die Räumlichkeiten des Staatsarchivs gelangen an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit. Bereits im Dezember 2010 hat sich der Regierungsrat dafür entschieden, am Standort Bahnhof St. Johann einen Neubau für das Staatsarchiv zu erstellen. Auch die Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums Basel (NMB) entsprechen nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemässen Museumsbetriebs. Ein Projektwettbewerb um einen Neubau für das Naturhistorische Museum Basel (NMB) und das Staatsarchiv Basel-Stadt (StABS) an der Entenweidstrasse wurde von den Zürcher Architekten EM2N entschieden.  „ZASAMANE“ schafft mit einer grosszügigen, zentralen Eingangshalle einen urbanen Ort, welcher zum Austausch zwischen Archiv, Museum und Quartier einlädt und auch unabhängig von den Institutionen öffentlich genutzt werden könnte. Zudem vermögen das verglaste Dachgeschoss des Staatsarchivs und die Turmkrone mit dem Potential für eine öffentliche Bar eine stadträumliche Signalwirkung zu erzeugen. Rund 19‘700 m2 Hauptnutzfläche umfasst das Raumprogramm des gemeinsamen Neubaus, wobei rund 11‘700 m2 HNF auf das Naturhistorische Museum, rund 6‘800 m2 auf das Staatsarchiv und rund 1‘200 m2 auf gemeinsame Bereiche entfallen. Das Kostendach für das Gesamtprojekt ist durch den Regierungsrat 2013 auf 190 Mio. Franken festgelegt worden. Das Projekt wurde vom Parlament gebilligt, das darauffolgende Referendum der SVP wurde im Mai 2019 von der Bevölkerung abgelehnt entsprechend der bewilligten Projektgelder umgesetzt werden. 

Informationen zum Projekt

Die Realisierung ist für 2020-2023 geplant. Nach einer einjährigen Umzugs- und Einrichtungsphase für das Staatsarchiv bzw. einer zweijährigen für das Naturhistorische Museum Basel wird das neue öffentliche Kulturgebäude ab 2024/25 neue Impulse im aufstrebenden Stadtquartier St. Johann setzen. Für uns ergeben sich daraus Implikationen für die Aussenraumgestaltung des Vogesenplatzes. Gegenwärtig erarbeiten wir eine Vorlage für die entsprechenden Verwaltungsstellen zur Prüfung.

 

 

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Mitwirkung

Da der Wettbewerb vor allem das Gebäude und kaum Aussenflächen betreffen, hat der Vorstand nach Absprache mit der Projektleitung vorerst keine Mitwirkung gemäss §55 beantragt. Es wurde aber vereinbart gemeinsam die Bevölkerung an öffentlichen Informationsveranstaltungen über das Projekt und das Bauvorhaben regelmässig und gut zu informieren.

Die nächste öffentliche Informationsveranstaltung findet statt am 3. September um 20 Uhr im Stellwerk. Den Flyer finden Sie hier: